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Kultur

OPEN HAUS in Köln: Jubiläum im Mediapark

Redaktion · 28.09.2026

Veranstaltungsplakat

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Am 3. Oktober lädt die Stiftung Kultur gemeinsam mit der Stiftung Jugend und Medien zum OPEN HAUS in den Mediapark 7. Zum 50-jährigen Jubiläum gibt es ein buntes Programm mit Ausstellungen, Mitmachstationen, Kurzfilmen, Tanz und Live-Performances – bei freiem Eintritt.

Am 3. Oktober feiert das OPEN HAUS im Mediapark 7 in Köln das 50-jährige Bestehen der Stiftung Kultur und der Stiftung Jugend und Medien. Besucherinnen und Besucher können sich von 14 bis 21 Uhr auf ein kostenloses Programm auf fünf Etagen freuen.

Programm

(Auswahl)

14–19 Uhr

Retroraum City-Treff:
Anlässlich 50 Jahre Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn bauen wir den City Treff von 1976 wieder auf. In orange und braun, mit Wabendesigntapete, Commodore Computer und „Kölsch Tilefon“. Wer sich an die gute alte Zeit erinnern will, ruft das „Kölsch Tilefon“ an. Was war damals los in den wilden 70ern? Worüber sprach man in Köln? Welche Lieder wurden damals gesungen? Was dachten berühmte Menschen über ihre Heimat?
Ort: EG - Raum 010 | Akademie för uns kölsche Sproch

Ausstellungen und XR:
Die Photographische Sammlung
Ort: 1. OG Die Photographische Sammlung/Stiftung Kultur

XR-Ausstellung „Oneironautica III–V / We are nature“, eine digitale Choreografie der Künstlerin Anja Neubecker
Ort: 3. OG | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Real oder Fake? Ist das echt – oder mit KI gemacht?
In diesem Raum dreht sich alles um Fake News, Deepfakes, generative KI und die Frage, wie wir Bilder, Videos und Informationen im Netz besser einschätzen können. An verschiedenen Stationen könnt ihr ausprobieren, rätseln und entdecken, wie digitale Inhalte entstehen, warum nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick wirkt, und worauf man beim Umgang mit Medien achten kann.
Ort: 5. OG - Raum 517 | Stiftung Jugend und Medien

14–14.30 Uhr

Kurzführung durch die Ausstellung „August Sander - Zum 150. Geburtstag“
Kurzführung durch die Ausstellung "August Sander - Zum 150. Geburtstag" In den etwa 30-minütigen Führungen gibt es einen Einblick in das Werk von August Sander (1876–1964). Berühmt für seine Porträtaufnahmen aus den 1920er- und 1930er-Jahren, hat Sander darüber hinaus etwa Landschaften der näheren Umgebung oder auch Ansichten der Stadt Köln photographiert. So ist die Ausstellung auch eine Zeitreise in eine längst vergangene Epoche, in der es viel zu entdecken gibt.
Ort: 1. OG - Ausstellung | Die Photographische Sammlung


14.30–15 Uhr

Großbildkamera-Vorführung (Außerdem um 15.15–15.45 Uhr und 16–16.30 Uhr)
August Sander nutzte sie, Bernd und Hilla Becher nutzten sie: die analoge Großformatkamera auf dem Stativ. Detailreichtum, Verstellbarkeit und kontemplative Arbeitsabläufe machen sie für viele Photograph*innen auch heute noch zu einem beliebten Werkzeug in der Architektur-, Landschafts- und Porträtfotografie. Drei halbstündige Vorführungen geben einen kurzen Einblick in die Funktionsweise dieses scheinbar aus der Zeit gefallenen Kameratyps.
Ort: 2. OG | Die Photographische Sammlung - Studienraum

15–16.30 Uhr

Tanzkonzert zum Mittanzen (Friederike Reif + Federolfs Syncopators)
Erleben Sie einen der populärsten Tänze der 1920er Jahre: den afroamerikanischen Black Bottom Dance. Dazu erhalten Sie kulturhistorisch-tanzwissenschaftliche Einblicke in die revolutionären Entwicklungen auf den Tanzflächen. Mittanzen ist ohne Vorerfahrung und auch ohne Tanzpartner möglich – einfach mitmachen und Freude an der Bewegung entdecken!

Die Federolfs Syncopators bringen anschließend den Klang der 1920er Jahre zurück auf die Bühne – inspiriert von der legendären Jazzformation „Weintraubs Syncopators“. Fliegende Instrumentenwechsel, Hot-Solistik und spielerischer Bühnenhumor bestimmen den Auftritt – ganz im Geist der europäischen Jazzbands der Zeit. Sie hören Hot Jazz und Schlager der 1920er Jahre, Bearbeitungen originaler Tanzorchester-Arrangements im Stil europäischer Jazzbands wie den Arthur Briggs Savoy Syncops oder den Excellos Five.
Ort: KOMED-Saal, 1. OG | Deutsches Tanzarchiv Köln

16– 16.20 Uhr

Kölsche Lesung: „Bürgertelefon Stadt Köln. juten Tach“ (Außerdem 17-17.20 Uhr und 18–18.20 Uhr)
Gut, dass es Bürgertelefone gibt. Hier kann man sich über Nachbarn beschweren, die zu laut sind oder die Einfahrt blockieren. Hier wird einem geholfen, wenn die Rolltreppe kaputt ist. Man kennt die tückischen Probleme im Alltag, die einem das Leben erschweren. Selbstverständlich gibt es aber für jedes Problem eine kölsche Lösung. Ruth Schiffer schreibt seit Jahren kölsche Texte, u.a. für die Akademie för uns kölsche Sproch. Ihre Trauerreden auf den Nubbel bei der Stunksitzung sind genauso legendär wie ihre Starnummern über Alice Weidel und Gottesmutter Maria.
Ort: Raum 020 | Akademie för uns kölsche Sproch

Alle Veranstaltungen finden Sie auf: https://openhaus.koeln/

Tags: Film , Jubiläum , Medien , Programm , Tanz , Veranstaltung