Leben in Köln

KölnerLeben – von uns für Sie

Martina Dammrat, Lydia Schneider-Benjamin, Wolfgang Guth · 08.10.2019

Die Redaktion: M. Dammrat, L. Schneider-Benjamin, W. Guth. Foto: Foto: Thilo Schmülgen

Die Redaktion: M. Dammrat, L. Schneider-Benjamin, W. Guth. Foto: Foto: Thilo Schmülgen

Wie entsteht eine Ausgabe KölnerLeben? Wer macht was? Wer liest es? Ein Blick in die Arbeit der Redaktion.

Wissen Sie, wie viele Menschen an KölnerLeben mitgewirkt haben, bis Sie das Heft in der Hand halten? Wir, die dreiköpfige Redaktion, arbeiten hauptberuflichbei der Stadt Köln im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren. Wir planen die Themen und suchen immer einen Blickwinkel, der für Sie interessant und von Nutzen sein könnte. Dazu gehören umfassende Veranstaltungshinweise,Tipps zur Bewältigung des Alltags, vor allem aber informative Berichte und Reportagen, alles ansprechend bebildert.

Denn KölnerLeben will in erster Linie eins: einen Beitrag zur Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft und damit zu einem langen, selbstbestimmten Leben leisten. Dabei unterstützt uns der ehrenamtlich tätige Beirat, den die Seniorenvertretung in die Redaktion entsendet. Die Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren kennt viele Problem lagen älterer Menschen in Köln. Da wir nicht alle Texte selber verfassen können, arbeiten wir mit freiberuflichen Journalistinnen und Journalisten zusammen. So ist der Autor des vorstehenden Artikels, David Korsten, einer von mehr als zwanzig, die für KölnerLeben schreiben oder fotografieren.

Ist dies erledigt, geht „die Blattmache“ für uns erst richtig los: Die Texte werden bewertet und überarbeitet, die Fakten gecheckt, Bilder und Illustrationen ausgewählt. Die Grafikerin fügt dann alles zu einem optisch reizvollen Magazin zusammen. Am Schluss steht die Suche nach dem Fehlerteufel. Eine Lektorin übernimmt dies, bevor die endgültige Fassung an die Druckerei geht.


Ein großes Team für KölnerLeben: die Geschäftsführerinnen vom Känguru Colonia Verlag,der Beirat der Seniorenvertretung Köln, die Grafikerin, unsere Autorinnen und Autoren, auch die fürs „Kölsche“, unsere Fotografinnen und Fotografen und die Redaktion mittendrin. Foto: Thilo Schmülgen

Kostenlos, barrierefrei und digital

Damit KölnerLeben kostenfrei für Sie ist, arbeiten wir seit Jahren in einer Partnerschaft mit dem Känguru Colonia Verlag zusammen. Er ist für die grafische Gestaltung, den Druck und die Verteilung der 32.000 Hefte an die vielen Auslagestellen in Apotheken und öffentlichen Einrichtungen verantwortlich. Seine Kosten deckt der Verlag ausschließlich durch das Einwerben von Anzeigen. Außerdem ist er für die technische Realisierung unserer Internetseite der verlässliche Partner.

Da immer mehr ältere Menschen online unterwegs sind, haben auch wir mit www.koelnerleben.koeln seit sieben Jahren einen Onlineauftritt, den wir stetig ausbauen. Hier bringen wir Aktuelles für Sie und stellen einen sehr umfangreichen Veranstaltungskalender bereit, der für jeden etwas zu bieten hat.

Egal um welches Medium es sich handelt: Barrierefreiheit wird im wörtlichen Sinne großgeschrieben: große Schrift, genügend Zeilenabstand und deutliche Kontraste. Und vor allem natürlich Verständlichkeit! Regelmäßig lassen wir das Heft und unsere Internetseite von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) prüfen und zertifizieren.

Uns wichtig: Gefällt Ihnen, was Sie lesen?

Besser als jedes Zertifikat ist die direkte Rückmeldung der Leserinnen und Leser. Entspricht KölnerLeben ihren Erwartungen und Vorstellungen? Dazu führen wir regelmäßige Leserbefragungen durch, die jüngste im April dieses Jahres. Von 436 teilnehmenden Personen bescheinigten uns 98 Prozent einen guten bis sehr guten Gesamteindruck sowie einen hohen Informationsgehalt. Fast alle (99 Prozent) lobten besonders die Verständlichkeit der Texte und Bilder. Beim Unterhaltungswert sahen immerhin 5 Prozentnoch Luft nach oben. Erfreulicherweise gingen viele Vorschläge ein.

Auch lernten wir Sie, die Leserschaft, noch besser kennen: Im Internet sind viele unserer Leser unterwegs: über 40 Prozent täglich, fast ein Fünftel (19 Prozent) mehrmals wöchentlich. Aber 40 Prozentselten oder nie. 43 Prozent sind gesellschaftlich aktiv und üben ein Ehrenamt aus.

Die Herausforderung: neue Altersbilder

Noch niemals sind in der Menschheitsgeschichte so viele Menschen so alt geworden. Noch 1959 lag die durchschnittliche Lebenserwartungeiner Frau bei 72, heute bei 83 Jahren. Wir werfen daher überholte Bilder vom Alter über den Haufen, die Oma, für die mit der Rente „Feierabend“ war, ist Geschichte. Für die meisten trifft zu, dass sie mit Eintritt ins Seniorenalter noch viele gesunde Jahrzehnte zu erwarten haben, die sie aktiv, vielseitig interessiert,sozial und verantwortungsbewusst verbringen. Diese bunte Palette des Kölner Lebens wollen wir abbilden und Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch viele Jahre begleiten.

Ergebnisse der Leserumfrage im Detail

 

Tags: Arbeit der Redaktion

Kategorien: Leben in Köln